Golfperle-Show russischer Absolventen Kunsthandwerker-Uni St.-Petersburg

golfperle-show-alexander-reichrudelRussisches Jahr in Deutschland zeigt uns die Ausstellung der Kunstarbeiten von Absolventen der Hochschule für Volkskünste (Kunst-Handwerker-Institut) in St. Petersburg vorstellen. Diese Bildungseinrichtung kann auf eine hundertjährige Tradition zurückblicken. Sie wurde dank der Bemühungen und dem Engagement der russischen Zarin Alexandra Fjodorowna (geborene Prinzessin Alexis von Hessen-Darmstadt) eine Kunstgewerbe-Schule in Sankt-Petersburg (1912) gegründet, und ist heutzutage die „Russische Schmiede“ der angewandten Kunst.

Heute ist es der Öffentlichkeit bewusst, dass zwischen Russland und Deutschland eine Tradition von hundertjährigen dynastischen und kulturellen Beziehungen existiert. Es besteht eine Vielzahl von russisch-deutschen Kontakten seit dem XVIII. Jahrhundert. Die Archive bewahren eine Menge von Zeugnissen, ergeben aber auch viele Rätsel.

VSHNI_Ausstellungsexponat_Stickerei_KleidungenZwei Kulturen, die gemeinsam erforscht werden, kommen sich näher und ihre Verbindung wird klarer. Die Fähigkeit zum gegenseitigen Verständnis, die die Kommunikation zwischen den Menschen in Russland und Deutschland erleichtert, beruht auf dem Wissen von Ihrer gemeinsamen Vergangenheit und die Geschichte der Hochschule für Volkskünste ist in vieler Hinsicht die Grundlage des heutigen Dialoges.

VSHNI_Ausstellung-StickereiAlexandra Fjodorowna Romanowa, geborene Prinzessin Alix von Hessen-Darmstadt, die letzte russische Kaiserin war bekannt durch ihre Wohltätigkeit, die sie auch mit Hilfe der Weiblichen Kaiserlichen Patriotischen Gesellschaft ausübte. Unter den Institutionen dieser Gesellschaft war die Schule der Volkshandwerke, die Alexandra Fjodorowna gründete. Ab dem 12. Oktober 1912 bekam diese Bildungseinrichtung einen offizieller Titel „Schule der Volkskunst“ und seit Dezember 1913 ändert sich der Name auf „Schule der Volkskunst der Großen Herrscherin und Kaiserin Alexandra Fjodorowna“. Die Bildungseinrichtung existierte 6 Jahre lang. Ein Hauptgrund für die Gründung der „Schule der Volkskunst“ war der damals empfundene Mangel an den sachkundigen und kunstgebildeten Meisterinnen und Instruktorinnen für die vielen Zweige des künstlerischen Handwerks.

VSHNI-Stickerei_Ekaterina-AlexandrownaIn der Schule der Volkskunst waren Schülerinnen aus den verschiedensten Teilen Russlands ausgebildet. In 1912 waren in der Schule 83 Schülerinnen, aus denen nur eine aus St.Petersburg stammte. Nach dem Schulabgang erlangten die Absolventinnen ein Zeugnis mit dem Titel: „Meisterin-Malerin nach den einstudierten Methoden“. So hochqualifiziert ausgebildet konnten sie selbständig Arbeiten und die Erzeugnisse der Volkshand-Werke zu entwerfen und sie zu erstellen, sowie darin auch andere zu unterrichten.

Heute wird Ihnen in Zusammenarbeit mit der Russischen Gesellschaft aus Russland, die Kunstgewerbe-Uni Sankt-Petersburg und dem Verein „Unsere neue Zeiten e.V.“ aus Baden-Württemberg (Stuttgart) wird Ihnen eine Ausstellung von Kunstarbeiten der Absolventen des Kunst-Uni (VSHNI ) – Instituts aus St. Petersburg vorgestellt.

Kleidung-Show der Kunstgewerbe-Uni aus St.-Petersburg

Kleidung-Show der Kunstgewerbehandwerker-Uni aus St.-Petersburg

Bei der Eröffnung der Ausstellung in Wiesbaden war besondere Mode-Show gezeigt. Unseren Gäste waren mit der moderner Kleidung eingezogen. Das sind alle einziger Kunsthandwerke, denen mit dem alten russischen Traditionen von den Absolventen der Kunsthandwerker-Uni aus Sankt-Petersburg geschafft wurden, vorgeführt. Durch eine Sammlung von Spitzen, Bemalung  und Gestaltung der Stoffe, Schmuckwaren und Ikonenmalerei wird das Schaffen der jungen Künstler aus Russland ersichtlich gemacht.

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About Alexander Reichrudel

Ich bin in Petersburg geboren. Hier in meiner Heimatstadt habe ich mein erstes Studium an der Technischen Universität für Fernsehe-Technik mit dem Abschluss-Diplom als Radiotechnologie-Ingenieur abgeschlossen. Im In Deutschland absolvierte die Fachhochschule in Würzburg-Schweinfurt, um ein Ergänzungsstudium mit der Fachrichtung “Steuerrecht und Marketing für osteuropäische Länder” in Deutschland (2003) gewonnen möchte. Momentan wohne ich in Stuttgart und vertiefe insbesondere geschichtlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland (XVII / XX J.h.) bzw. Baden-Württemberg mit Sankt-Petersburg.

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