Heiligen Tatiana-Tag bei der Isaak-Kathedrale in Sankt-Petersburg

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Verleihung der kirchlich-staatliche Auszeichnung „Heilige Tatiana“am 25. Januar (2010) bei der Isaak Kathedralle in Sankt-Petersburg.

Nach der Tag der Taufe Christi und Offenbarung der Allerheiligsten-Dreifaltigkeit, fand am 25. Januar, benannt nach dem Namen Tatiana – „himmlische Beschützerin“ der russischen Wissenschaft und Bildung, die Verleihung der kirchlich-staatliche Auszeichnung „Heilige Tatiana“ in der Kathedrale von Hl. Isaak in Sankt-Petersburg statt. „Es sei die erste offizielle Anerkennung von russischen Behörden und der Russisch-orthodoxen Kirche unseres Programms „Dialog der Kulturen“, welches Jahrhundertfeier Kultur und Geschichte Russlands in der Europa, in Deutschland unterbreite“, sagte in seinem Interview, Leiter des Programms „Baden-Württemberg.RU“, Alexander Reichrudel.

An diesem feierlichen Tag führte der Rektor der St.Peterburger Geistlichen Akademie, Bischof von Gatschina, Ambrosius den Gottesdienst. Danach überreichte er die hohe Auszeichnung den Preisträgern des internationalen Wettbewerbs „heiligen Tatiana„, organisiert von dem Studentenverein „Pokrow“ mit Weihung von Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kirill.

25jan2010gottesdienstisaakerstbischowarsariymDer Leiter der gesellschaftlichen Organisation zur Unterstützung von russisch sprechenden Mitbürgern in Deutschland erhielt diese Aufzeichnung in der Kategorie „Jugendmentor“. Im seinem Dankesrede betonte er die anerkennenswerte Leistung für die letzten 5 Jahre der allen Beteiligten an dem Projekt „Russische Welt in Deutschland“

Die schrittweise natürliche Entwicklung des Programms „Dialog der Kulturen“ erweckte die großen Interessen des Landesmuseums von Württemberg in Stuttgart, zahlreichen Museen im Russland, besonders in Sankt-Petersburg, beeindruckte auch Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirchen in Deutschland und Rektoren der Russisch-Orthodoxen Kirchen in Sankt- Petersburg.

Reichrudel_Urkunde_Hl-Tatiana_SPb_Isaakiy-25-Jan-2010„Unsere Geschichte ist unsere Zukunft“ (Landesmuseum Württemberg, Stuttgart) wird unter diesem Slogan das Projekt in Deutschland durchgeführt. Nun ist es Zeit, die gesamte Erfahrung in Russland mit Heranziehen von Fachleuten aus den wissenschaftlichen, historisch-kulturellen Bereichen, anzuwenden und ins Leben zu rufen.

Jährliche feierliche Veranstaltung „Catharina Tag“ zum Andenken der Russischen Großfürstin Katharina Pawlowna, Königin von Württemberg am 7. Dezember, seit 2009 in Russland bei der Russische Orthodoxen Kirche Hl. Katharina und der Kathedrale Peter-und-Paul bei der Festung Peter-und-Paul in St.-Petersburg, wurde eine Visitenkarte des Programms „Russische Welt in Deutschland“.

reichrudelisaakauszeichungmDie gesellschaftliche Organisation zur Unterstützung von russisch sprechenden Mitbürgern hofft hiermit einen weiteren Beitrag zur Europäischen Verständigung zu leisten, engagiert sich für gute deutsch-russische Beziehungen und Freundschaft.
Der Tatiana-Tag

So kam es, dass am 25. Januar 1755 die Zarin (russische Kaiserin) Elisabeth ein Dekret (Ukaz) „Über die Einrichtung der Moskauer Universität“ unterzeichnete. 25 Januar wurde zum einen offiziellen Tag, benannt als der Tag der Gründung der Moskauer Universität. Der Namenstag „Tatiana“ gilt seit dem als Schutzpatronin der Studenten, „Tatiana“ bedeutet aus dem Griechischen „ustroitelniza“. In XIX Jahrhundert verwandelte sich der Tag in einen unoffiziellen Studentenfeiertag. Außerdem, begannen ab diesem Tag die Semesterferien, welche mit Spaß gefeiert wurden. Die Tradition und Ritual begleiteten diesen Tag, abschließend mit der Verteilung von Preisen für die Studenten und feierlichen Reden.

Ursprünglich war er mit Üppigkeit nur in Moskau bejubelt. Augenzeugenberichten zufolge wurde dieses Fest ein echtes Ereignis in Moskau. Es bestand aus zwei Teilen: einer kurzen Zeremonie an der Universitätsgebäude und einem lauten Volksfest, an dem fast die ganze Hauptstadt beteiligt war.

In der XVIII-ersten Hälfte des XIX Jahrhunderts ging der Tag nicht nur als Universitätstag, sondern als Studententag, welcher das Ende des Schuljahres mit zahlreichem Publikum, Belohnungen und Reden gekennzeichnet war. Zur gleichen Zeit wurde ein Gottesdienst in der Universitätskirche abgehalten.

Gefolgt dem Ukas von Nikolaus I wurde der Tag als Unterzeichnung des Aktes der Gründung der Moskauer Universität bezeichnet. So nach dem kaiserlichen Wunsch entstand der Tatiana Tag und Studententag. Trotz der Tatsache, dass die Geschichte des Tages in der Vergangenheit ihre Wurzel hat, leben die Traditionen bis heute. Die Studenten feiern nach wie vor diesen Tag sehr laut und mit großem Spaß!

Übrigens, ließen an diesem Tag die Polizisten die extrem nüchtern Studenten in Ruhe. Und wenn sie sich näherten, so grüßten sie sich und fragten höfflich, ob Herrn Student eine Hilfe brauche. Allerdings, lässt kein Student die Möglichkeit aus laut zu feiern, sich mit vollem Gang ausruhen. Nach dem Volksweisheit kann nur die Prüfungszeit die Studenten vom Feiern ablehnen.

Die Redaktion der Webseite www.Baden-Wuerttemberg.ru

About Alexander Reichrudel

Ich bin in Petersburg geboren. Hier in meiner Heimatstadt habe ich mein erstes Studium an der Technischen Universität für Fernsehe-Technik mit dem Abschluss-Diplom als Radiotechnologie-Ingenieur abgeschlossen. Im In Deutschland absolvierte die Fachhochschule in Würzburg-Schweinfurt, um ein Ergänzungsstudium mit der Fachrichtung “Steuerrecht und Marketing für osteuropäische Länder” in Deutschland (2003) gewonnen möchte. Momentan wohne ich in Stuttgart und vertiefe insbesondere geschichtlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland (XVII / XX J.h.) bzw. Baden-Württemberg mit Sankt-Petersburg.

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